Uhle gewinnt Grenzland-VSwP 2011
Text übernommen von der hp unserer guten Freundin Karola Koch aus Büsum
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Da rund um Büsum an der Schleswig-Holsteinischen Nordseeküste nicht viel Wald ist und das Land flach und gut überschaubar, gibt es für einen Nachsuchenteckel nicht unbedingt viel zu tun. Zwar fallen immer wieder Rehe dem Autoverkehr zum Opfer, aber wenn dann eine Nachsuche nötig ist, wird zum eigenen Vorstehhund gegriffen.
Damit meine Rauhaarteckelhündin Ulrike-Uhle vom Eikenbrook FCI im Training und somit jederzeit bereit bleibt, üben wir regelmäßig auf der Kunstfährte. Und damit mir das Üben auf der künstliche Wundfährte nicht zu langweilig wird, gehen wir regelmäßig auf Prüfungen.
Dieses Jahr sollte es nun eine Verbandsschweißprüfung sein. Die „Grenzland-Verbandsschweißprüfung“ im jährlichen Wechsel vom Klub Kurzhaar in Schleswig-Holstein e. V oder Verein Deutsch Drahthaar ausgerichtet, findet in der Nähe von Flensburg statt. Ihren Namen hat sie ihrer Nähe zur dänischen Grenze (3 km Luftlinie) zu verdanken.
Ich meldete uns, im Vertrauen darauf, dass ich in meinen Herbstferien in der Lüneburger Heide ausreichend Zeit zum Üben bekommen würde. Nur daraus wurde leider nichts. Statt Zeit zum Üben bekam ich eine schwere Bronchitis, durch die ich mich kaum in der Lage sah, nur wenige Meter zu gehen, ohne verzweifelt um Luft zu ringen. Also fuhren Uhle und ich ohne Vorbereitung Richtung Handewitter Forst, wo die Prüfung stattfinden sollte.
Unsere „Konkurrenten“ waren ausschließlich Vorstehhunde: Deutsch Drahthaar, Deutsch Kurzhaar und Kleiner Münsterländer. Und deren Führer sahen mit mitleidigem Lächeln auf mich und meinen Hund herab. Als ich dann noch hörte, wie viel mit diesen mehrfach prämierten Hunden im Vorfeld gearbeitet wurde, rutschte mir das Herz doch etwas Richtung Hose. Dann kamen noch Gäste aus den beiden ausrichtenden Verbänden dazu, die berichteten, dass dies die schwerste Verbandsschweißprüfung in Schleswig-Holstein wäre. Mir wurde zusehends mulmiger zumute.
Die vor uns startenden Hunde bestanden im 1. oder 2. Preis. Besonders der eine Führer, der vorher berichtete, wie sicher sein Deutsch Kurzhaar auch in schwierigsten Situationen suche, kam schweißgebadet und völlig erschöpft wieder zurück.
Nun waren wir dran. Bei der Einweisung in die Fährte musste ich heftig schlucken. Ich kann mir die Bedeutung der Brüche einfach nie richtig merken. Und jetzt musste ich an Hand der Brüche erst einmal selbst den Anschuss finden und anschließend erkennen, wohin das Stück geflüchtet war. Vorsichtig stapfte ich vorwärts, mich von Bruch zu Bruch vorarbeitend. Da, ca. 3 m vor mir, das schien der Anschuss zu sein. Ich legte Uhle ab, um ihn genauer zu kontrollieren. Ich hatte Recht. Also Schweißriemen abgedockt, Schweißhalsung angelegt und Uhle marschierte zielstrebig los.
Von jetzt an hatte ich nur noch eine Aufgabe: Voll Vertrauen hinter meinem kleines Teckelmädchen hermarschieren und mich von ihr zum Stück führen lassen. Sicher stapfte Uhle durch den Herbstwald, verwies immer wieder einmal Schweiß und zeigte deutlich Verweiserpunkte und Wundbetten an. Sie ließ sich von nichts ablenken, selbst den befahrenen Fuchsbau ignorierte sie. Nach ungefähr Zweidrittel der Strecke standen wir aber plötzlich vor einem Problem. Frisch geschlagene Bäume lagen plötzlich auf unserer Fährte im Wald. Wie sich später herausstellte, hatten die Holzfäller am Samstagnachmittag, nachdem die Fährte bereits gelegt war, noch Bäume gefällt und bereits in Stücke gesägt. Die Fährte war durch das Hin- und Herrücken der Bäume und das Durcheinanderwirbeln des Laubs zerstört. Hinter mir hörte ich die Richter fluchen. Auch sie wussten nicht mehr, wo es weiterging, da mit den Bäumen auch ihre Fährtenmarkierungen gefällt waren. Anhand der Skizze versuchten sie sich zu orientieren. Mir war das in dem Moment gar nicht so bewusst, was da passiert ist – ich blieb ruhig schließlich hatte ich ja meine Uhle dabei, die die Fährte suchte. Mein Mädchen bögelte und nach wenigen Minuten ging sie wieder stramm voran. „Das ist richtig! Sie ist wieder drauf!“ hörte ich geflüstert hinter mir. Es klang erstaunt und bewundernd zugleich. Nun dauerte es auch nicht mehr lange, bis wir an dem Hirschkalb angekommen waren.
Von den Richtern bekam der kleinste Hund der Prüfung das größte Lob für diese Arbeit. Schriftlich formulierten sie es so:
Der Rauhhaarteckel arbeitete vom Anschuss bis zum Stück wie auf der Perlenschnur. Fährtenwille: hervorragend, Fährtensicherheit: sehr gut, Fährtenruhe: sehr gut, Zusammenarbeit des Gespanns: hervorragend. Der Hund fand alle Verweiserpunkte, verwies zwei Wundbetten und des öfteren Schweiß.
Und neben dem Leistungszeichen SW1 wurde Uhle auch der Grenzland-Wanderpokal, eine Saufeder zugesprochen, die wir im Jahr 2012 bei der 25. Grenzland-VSwP, der Jubiläums Prüfung, verteidigen sollen.

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Unsere Ammengeschichte
„LORELEY“ – das glückliche Ende einer tragischen Geschichte

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Eigentlich sollte diese Geschichte meine Frau erzählen, - denn sie ist
der Urheber der Geschehnisse, die unsere ganze Familie dann ganz einfach
unbarmherzig „überrollt“ haben. Aber ich habe mich nun mal
entschlossen, als in diesem Fall einer der Betroffenen, ganz einfach zu
berichten.
Es begann wie immer, - mit einem Anruf auf dem Handy (ich hasse diese
Dinger mehr als Alles!!!). Meine geliebte Frau säuselte mit ziemlich
entschlossenem Unterton in der Stimme ins Telefon (Alarmzeichen!):“Mein
Schatz, wir bekommen acht Welpen.“ Meine Antwort lapidar:“ Das weiß
ich, - in ein paar Wochen. Aber woher weißt Du schon, dass es acht sind?“.
Unsere Hündin „Johanna“ sollte nämlich in circa drei Wochen
werfen.
Antwort: “Es sind nicht unsere Welpen, sondern Ammenwelpen aus
Mecklenburg-Vorpommern! Die Hündin ist bei der Geburt gestorben und nun
findet die Familie niemanden, der ihnen bei der Aufzucht hilft. Alles
andere erzähle ich Dir später. Die Leute kommen morgen mit den Welpen!“
Gespräch beendet ! So „kommunikativ“ meine Frau Michaela am
Telefon sonst meistens ist, bei solchen Gelegenheiten weiß Sie sich dann
doch, nach vorheriger, sorgfältiger Lagebeurteilung, kurz zu halten!
Mir kräuselten sich, nach dem ersten Nachdenken, schon jetzt die
Nackenhaare wegen des immensen Risikos! Aber im Moment stand ich mal
wieder vor vollendeten Tatsachen. |



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Am nächsten Tag stand dann die
verzweifelte Familie mit ihren acht zwei Tage alten Welpen bei Eis und
Schnee vor der Tür. Natürlich hatte sich, trotz Aufruf im Internet,
Radio etc., niemand mehr gemeldet, der hätte helfen können oder auch nur
wollen. Damit hing nun das Überleben dieser kleinen „Würmer“ allein
von unseren Rauhhaarteckelhündinnen, insbesondere von unserer
scheinträchtigen und milchführenden „Charlotte“ ab, der wir die
Welpen in der schon für unsere eigene tragende Hündin „Johanna“
vorbereiteten Wurfkiste anlegen wollten.
Meine Frau und ich hatten uns am Vorabend noch einmal über die
Situation unterhalten und waren uns klar darüber, dass dies der alles
entscheidende Moment sein würde, wenn die Welpen an die Hündin kämen.
Wir hatten regelrecht Angst vor unserer eigenen Zivilcourage, - vertrauten
aber darauf, dass unsere Hunde bisher immer ein gesundes Rudel- und
Sozialverhalten gezeigt hatten!
Der kritische Moment kam! Michaela legte erst einen Welpen, der vorher
von allen Hunden begutachtet und für OK befunden worden war, bei „Charlotte“
in der Wurfkiste an und unsere anderen Hündinnen beobachteten diesen
Vorgang sehr genau.
Alles lief, als wenn es „Charlottes“ eigene Welpen wären. Sie
akzeptierte die kleinen „Würmer“ sofort und eröffnete ihre „Milchbar“!
Schon Sekunden später sah man die ersten Milchtritte und hörte zunehmend
saugende Geräusche. Dann lief alles wie selbstverständlich. Unsere Hunde
wurden ohne Ausnahme zu „Elterntieren“ und akzeptierten die Kleinen
sofort. Dies ging so weit, dass „Charlotte“, nachdem alle Welpen
angelegt waren, den „menschlichen Eindringlingen“, die von Außerhalb
in die Nähe der Wurfkiste gekommen waren und nicht zur Familie gehörten,
die Zähne zeigte!
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| Die Milchproduktion lief !
Trotzdem, zwei kleine Welpen, die von Beginn an schon fast „ausgetrocknet“
waren, blieben Sorgenkinder und wurden weiter zugefüttert. Ein Winzling
machte weiter, während der Zweite permanent klagte. So sehr, dass ich in
derselben Nacht, bei Schneesturm und Eisregen mit dem Welpen in der
Brusttasche des Hemdes, zu unserem Tierarzt fuhr.
Aller Schnee, das gesamte Damwild der Gegend, alles Eis hatten sich
gegen uns verschworen! Der Wagen stand quer auf der Straße! Der Welpe
überlebte bis zum Morgen nach der Behandlung und starb dann trotzdem.
Diagnose: Darmverschluss.
Der Kampf um den zweiten Welpen ging weiter! Alle anderen wuchsen und
entwickelten sich gut. Diese Hündin „mickerte“ weiter vor sich hin
– und Michaela fütterte alle zwei Stunden zu. Ganz, ganz langsam kam
das Gewicht und der Hund nahm langsam aber stetig zu. Irgendwann, nach
fast vierzehn Tagen, war auch sie „über den Berg“ und alle Welpen
entwickelten sich, allerdings unseren Beobachtungen nach mit einer fast
vierzehntägigen Verzögerung gegenüber einem „normalen“ Wurf. Dies
wurde umso deutlicher, als unser eigener Wurf in Stärke von fünf Welpen
fiel, die im Vergleich von Beginn an eine wesentlich andere
Gewichtszunahme und Entwicklung zeigten.
Die sieben Welpen wuchsen uns von Beginn an ans Herz und trotz des
hohen Risikos waren es von Beginn an „Michaelas Welpen“, für die sie
im Rahmen ihrer Familie bis zur persönlichen Erschöpfung gekämpft hat!
Dazu kam dann nach drei Wochen noch unser eigener Wurf in Stärke von
fünf Welpen. Also nun zwölf Hunde!!!
Keiner hat jemals gelitten oder weniger soziale Wärme empfangen, als
der andere. Im Gegenteil, es ging teilweise bis an die Grenze der
psychischen und physischen Leistungsfähigkeit. |
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| Die Hündinnen „Charlotte“ und „Johanna“
wechselten sich bei der Betreuung „ihrer“ Welpen im Rudel später ab!
Es gab keinerlei Rivalitätsverhalten! Im Gegenteil, Hündinnen und Rüden
(waren mal welche) fühlten sich allesamt verantwortlich für den
gemeinsamen Nachwuchs.
Lief die Aufzucht problemlos, haben „wir Menschen“ immer wieder
darüber diskutiert und gerätselt, warum es offensichtlich nicht möglich
ist, innerhalb eines der ältesten Jagdgebrauchshundevereine eine
geregelte „Ammenaufzucht“ zu organisieren. |
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| Dies umso mehr, als mehr und mehr Geburten
innerhalb des DTK (und nicht nur dort) nachweislich mit Kaiserschnitt
stattfinden. Bei anderen Hunderassen, namentlich im Deutschen
Schäferhundverein (SV), ist ein solcher „Service“ selbstverständlich
und seit vielen Jahrzehnten durchorganisiert.
Ein diesbezügliches Schreiben ( eine andere positive Idee der besten
Ehefrau von allen) an den DTK wurde vom 1. Vorsitzenden positiv
beantwortet und dieser versprach zumindest Überprüfung!
Inzwischen haben alle sieben Welpen des Ammenwurfes nicht nur überlebt
sondern sind auch tätowiert und in gute Hände weiter vermittelt worden.
Eine Hündin, nämlich „Loreley“ ist bei uns geblieben und entwickelt
sich im Rahmen ihres Rudels ganz prächtig.
Sie und ihre Geschwister haben unseres Erachtens nach einzig auf Grund
einer „Einzelinitiative“ hin überlebt! Es ist höchste Zeit für
unseren sonst so erfolgreichen DTK, hier in Form eines Ammendienstes
Abhilfe zu schaffen, denn statistisch gesehen nimmt die Anzahl der
Kaiserschnitte bei kleineren Hunderassen stetig zu.
Im Nachgang zu dieser Episode bleibt für uns persönlich festzuhalten,
dass wir uns über die vielen ehrlich gemeinten mündlichen und
schriftlichen Ratschläge und Kommentare gefreut haben. Natürlich kamen
dann auch die Kommentare „ja wenn wir das gewusst hätten, hätten wir
sicherlich auch…“
Noch nicht einmal drei Wochen danach war der nächste Fall im Internet
und Gelegenheit dazu – „Gesucht wird Ammenhündin - Welpen sind
allein!“
Diskutiert wurde im Internet viel und geredet, sehr intensiv, -
geholfen hat Niemand !!!!
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Hasen suchen bei ausgesprochener Trockenheit,
starkem Wind und großer Hitze in
Süderau / Steinburg. Hasen gab es viele - Witterung um so weniger!!!
Loreley hat es trotzdem geschafft!!!
I.Preis / 100 Punkte
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Inzwischen ist aus dem ehemals zarten Welpen ein überaus passionierter und auch "harter" Jagdhund
geworden, der gerade seine hervorragenden Leistungen am Fuchs nachgewiesen hat.
Alles nur, weil "Charly" und Frauchen nie aufgegeben haben !!!


Liebe Waidmänner, Jäger und Rüdemänner,
nach Rückkehr vom Seminar( Dauer 1 Woche) für Rüdemänner (am Niedersächsischen Jägerlehrhof in SPRINGE), welche ihre Hunde auf Schweiß professionell, tierschutzgerecht und naturnäher führen wollen, möchte ich Ihnen einen kleinen sehr persönlichen Eindruck der Woche wiedergeben.
Kurz gesagt und auf den Nenner gebracht: ein „Klartextlehrgang“, das Beste, was ich bisher als Seminarangebot zu diesem Thema mitmachen durfte. Wildmeister H.J. Borngräber leitet diese Lehrgänge mit besonderer Profession, methodisch geschickt, logisch aufbauend, humorvoll, aber auch mit unüberhörbarer, klarer, deutlicher Kritik an bisherigen Ausbildungsmethoden in den versch. Hundevereinen, -prüfungen und auch an Lehrgangsteilnehmern, wenn sie den hohen, von ihm gestellten Anforderungen nicht entsprechen. Seine mit Leidenschaft vorgetragene Kritik ist stets sachlich, wohl durchdacht, begründet und einleuchtend. Kein angepasster, eloquenter Fachmann, keiner, der ein Blatt vor den Mund nimmt, daher sicher nicht jedermanns Liebling und der von Funktionären bei seinem Fachwissen schon gar nicht. Leider eine aussterbende Spezies Mensch in unserem Land.. Das Wild, die Hunde, Tier- und Naturschutz sind seine Passion, daran orientiert er sich mit großer Leidenschaft und hohem Sachverstand. Hier ist sein Ansatz zu suchen und die mahnende Forderung, den gesetzlichen Ansprüchen der heutigen Zeit gerecht zu werden. Der Lehrgang ist fordernd und nichts für „Hobbyschweißsucher“ oder jemanden, der noch einen roten Marker in den Papieren sucht, um seine Hunde etwas teuerer verkaufen zu können. Im Lehrgang waren 13 Rüdemänner/-frauen, dabei 6 HS/BGS, verschiedene andere Jagdgebrauchshunderassen und -2-Teckel aus Schleswig-Holstein. Der tägliche Ablauf wechselt zwischen Theorie im Hörsaal und der Praxis im Gelände(Saupark!).Auch körperliche Leistungsgrenzen können einem hier schnell aufgezeigt werden.
Meine beiden Hunde, werden von mir z.Zt. in der Ausbildung nach seinen Ausbildungsmethoden umgestellt, damit sie den Anforderungen voll gerecht werden. Für Interessenten empfiehlt sich, bereits heute sich für die Lehrgänge in 2009 vormerken zu lassen, da sie im Regelfall nach Bekanntgabe ausgebucht sind. Die Lehrgänge bewegen sich fachlich auf hohem Niveau. Man erkennt sehr schnell wo man noch Wissenslücken hat, wo eigene Leistungsgrenzen sind. Man wird von ihm schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeführt. Es empfiehlt sich, erst den Grundlehrgang zu besuchen und dann die Aufbaulehrgänge, um entsprechend im Niveau folgen zu können.
Der Besuch der Lehrgänge kostet Geld - es ist nach meiner Überzeugung --nach Besuch des Grundlehrgangs-- sinnvoll investiert, wenn uns die Schweißarbeit am Herzen liegt und tierschutzgerechtes Arbeiten mit unseren Hunden ein Bedürfnis aus Überzeugung und nicht nur Lippenbekenntnis ist.
Ich habe mich vor Ort für die Folgelehrgänge Schweiß III und Schweiß II in 2008/ 2009 bereits vormerken lassen.
Meine Hunde stehen der Kreisjägerschaft STEINBURG für Nachsuchen uneingeschränkt bei Bedarf rund um die Uhr im Rahmen ihrer Möglichkeiten zur Verfügung.. Die Nachsuchenstatistik für die beiden Teckel seit Anerkennung als „anerkanntes Nachsuchengespann“ durch den LJV Schleswig-Holstein vom 21.Januar 2008 stellt sich wie folgt dar bis heute : -9- Nachsuchen auf Reh/ Sau, dabei 6 Erfolgssuchen ; -3- Fehlsuchen, Stehzeiten der Fährten von 01:00h bis 24:00h,Strecken von 035m bis 1500m.
Ach ja, Unterbringung, Essen, ein freundliches, stets hilfsbereites Personal zeichnet den Jägerlehrhof besonders aus. Ich hätte es über der mich faszinierenden Ausbildung/Weiterbildung fasst vergessen.
Einziger Kritikpunkt: für die Hunde gibt es keine Zwinger und auf die Stuben dürfen sie auch nicht, also Verbleib im Auto. Das war bei der großen Hitze für Hunde und Führer strapaziös.
Ein Lehrgang mit einem Fachmann von Rang ,der mich überzeugt hat. Ich freue mich auf Teil III und ein Wiedersehen mit H.J.Borngräber am Jägerlehrhof .Hoffentlich bleibt dieser versierte Ausbilder uns noch lange erhalten, damit wir von seinem Wissensschatz profitieren können.
Mit Waidmannsheil !
Ihr
Rainer Holste
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